Mehrgenerationenplatz in der Schlieberstadt

Im April 2010 stellte die FWG-Fraktion im Rat einen Antrag zur Gestaltung des Geländes in der Schlieberstadt. Die Gemeinde hat dieses Gelände erworben um dort einen Hochwasserschutz für die bebaute Ortslage herzustellen. Durch die sehr günstige Lage zwischen den beiden Ortsteilen bietet sich die Fläche als idealer Treffpunkt für die Monsheimer und Kriegsheimer Bevölkerung an. Inhalt des Antrags war eine Überplanung der Fläche durch einen Architekten. Der Antrag wurde von allen Fraktionen im Rat befürwortet und der Landschaftsarchitekt Bernd Stiegele stellte 2011 drei verschiedene Planvarianten vor. Der Rat entschied sich für eine Variante. Die Einmessung der Wegeführung übernahmen ehrenamtlich die beiden Vermessungsingenieure Armin und Helmut Gödtel. 2016 wurde mit Unterstützung des VG-Bauhofes der Weg angelegt.

Durch Herrn Wiens wurde die alte Fachwerkgartenlaube mit angrenzenden überdachten Sitzgelegenheiten wieder ansehlich hergerichtet und nutzbar gemacht.

Im September 2016 startete die Aktion von Iris Merkel und Ute Gödtel-Armbrust "Freitags mittags für den Mehrgenerationenplatz". Unter diesem Motto treffen sich nun immer am ersten Freitag im Monat aktive und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Monsheim und Kriegsheim um den Platz zu pflegen und zu gestalten. Auch wird die gemeinsame Zeit zum Ideenaustausch und geselligen Beisammensein genutzt. Mittlerweile lädt der Platz zum Spazieren und Verweilen ein. Bäume und Sträucher wurden zurückgeschnitten, der Pfrimmdammbereich gesäubert und Bänke aufgestellt.

Die nächste Herausforderung ist das Anlegen eines Barfußpfades. Hierzu stehen Gelder aus einer Adventsfensteraktion zur Verfügung. Die FWG Monsheim unterstützt dieses Projekt mit der Bereitstellung und dem Einbringen von Drainageschotter.

Was lange währt, wird endlich gut.

Am Sonntag, den 24. Juni 2018 wurde der Barfußpfad auf dem Mehrgenerationenplatz im Rahmen der Veranstaltung „Offene Gärten in Monsheim und Kriegsheim“ offiziell eröffnet.

Viele ehrenamtliche Helfer waren bis zur Eröffnung im Einsatz. Die Blaubasaltsteine von der Rampe der alten Güterhalle wurden als Randbefestigung verlegt und ausgefugt. Hier haben Erwin Eggert, Stefan Merkel und Georg Bott unter erschwerten Bedingungen gearbeitet. Auf dem Platz gibt es weder Wasser noch Strom. Ein großes Dankeschön an die Nachbarn: Familie Schlegel, die Wasser zur Verfügung stellte und Familie Virusie, die den Strom lieferte.

Nach und nach wurden nun die Felder gefüllt. Es wurde einiges an Material verarbeitet, was hier auf dem Grundstück vorhanden war. Die verbleibenden Füllmaterialien wurden teilweise gespendet (Weinkorken von Dieter Fröhner) oder gekauft und eingebracht.

Die benötigten Materialen, wie Beton, Mörtel, Sand und verschiedene Füllmaterialen wurden durch die Adventsfensteraktion 2015 finanziert.

Von September 2016 bis Juni 2018 wurde an 25 offiziellen Tagen mit 183 Helfern auf diesem Gelände gearbeitet. Manche waren nur einmal, andere mehrfach und einige Wenige fast an allen Tagen im Einsatz. Der jüngste Helfer war 6 Jahre alt, der älteste 80 Jahre.

Das Ergebnis: ein toller Platz mit Barfußpfad.